Du – Wir: Leon und Violetta #1

Hallo, meine Süßen.

Lange ist der letzte Blogpost her und ich möchte zuerst danke, danke, DANKE für all die lieben Kommentare sagen! Ihr seid die besten. Das bedeutet mir wirklich sehr viel.

Ja… Ich bin zurück mit einer neuen Story und hoffe natürlich, dass euch das erste Kapitel anspricht! ❤ Wegen des Titels: Bitte verurteilt mich nicht, es ist unglaublich schwer einen passenden Titel zu finden und da ich darin nicht wirklich geübt bin, fällt es mir noch eher schwer.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wann ich die Kapitel immer hochlade, das schreibe ich dann beim nächsten Mal dazu.

Jetzt wünsche ich euch ganz, ganz viel Spaß beim Lesen und ein kleiner Spoiler: Diesmal ist Musik dabei 😉


*Violetta*

 

„Gott, Ludmilla! Ich habe ewig nicht mehr vor Publikum gesungen. Das letzte Mal in unserer Schulzeit und das weißt du ganz genau!“, beschwere ich mich.
Doch Ludmilla kennt kein Erbarmen und zieht mich zum Eingang der Karaokebar.
„Ach, so lange ist das jetzt auch noch nicht her“, widerspricht sie stirnrunzelnd.
„Ausweise?“, fragt ein Mann mittleren Alters beim Eingang und hält uns seine Hand hin.
„Es freut mich, dass wir noch so jung aussehen, dass unser Ausweis verlangt wird.“ Zwinkernd drückt sie ihm ihren Ausweis in die Hand. Augenverdrehend reiche ich ihm auch meinen. Manchmal wünsche ich mir, meine beste Freundin könnte einfach mal für zwei Minuten ihre Klappe halten.
„7 Jahre ist es her, meine Liebe“, erinnere ich Ludmilla.
Er kontrolliert unbeeindruckt die Ausweise und gibt sie uns anschließend schweigend zurück.
Ludmilla greift wieder nach meiner Hand und schleppt mich hinter sich her vorbei an der gut gefüllten Bar auf die noch besser gefüllte Tanzfläche.

Gerade singt ein Paar ein Duett auf der kleinen Bühne, ein wunderschönes, rockiges Duett wie ich gestehen muss. Als die beiden geendet haben, ertönt tosender Applaus, die Besucher sind sichtlich angetan.
Ein junger Mann, auch um die 25, tritt auf die Bühne.
„Diese beiden haben die Bude hier schon ordentlich eingeheizt!“, ertönt seine laute Stimme durchs Mikrofon. „Wer traut sich und bietet den beiden Kontra?“
Fragend sieht er in die Runde.
Als Ludmilla ihren Arm in die Höhe streckt, schwant mir bereits Böses. Bitte lass es nicht wieder eine ihrer berühmten Schnapsideen sein. Ich habe verdammt noch mal seit 7 Jahren nicht mehr durch ein Mikro gesungen!
„Hier!“, ruft Ludmilla und winkt.
Bitte nicht.
„Wir würden auch gerne singen!“
Das kann ja heiter werden.

Ich halte den Kopf gesenkt und klemme mir eine meiner schulterlangen blonden Locken hinter das Ohr, während ich neben Ludmilla auf die Bühne gehe. Über ein angeschlossenes Tablet, das auf einem Stuhl auf der Bühne steht, wählt sie unseren Song aus.
„Was willst du überhaupt singen, Ludmilla?“, frage ich gereizt neben ihr.
Sie tippt auf dem Tablet herum.
„Die rockige Version von Mas que dos.“
Okay. Das originale Lied haben wir erst letzte Woche in meiner Wohnung geträllert, daher ist der Text kein Problem und auch die rockige Version ist mir bekannt.
„Hier.“ Sie drückt mir ein Mikro in die Hand. „Auf in den Kampf, Liebes!“


Ich dachte, Kapitel in dieser Länge sind ganz gut. Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie ihr das Kapitel findet! Auch diesmal muss für mich Ludmilla als Violettas beste Freundin dargestellt werden XD

Katharina

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Veränderungen…

Hey, ihr Süßen!

Ich weiß, viele von euch werden mich jetzt schon hassen, weil es schon wieder um Veränderungen geht. Aber ich verspreche euch, dass es für längere Zeit die letzte Veränderung sein wird.

In den vergangenen Wochen konnte ich über vieles nachdenken, was den Blog betrifft und ich mache es kurz und schmerzlos: Ich werde keine News mehr posten.

Es tut mir leid für alle, die meinen Blog gerne lasen, um bezüglich den Violettos up to date zu sein, aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich das nicht mehr kann und möchte. Es gibt unzählige Seiten auf Instagram, Fanpages, die euch mit den neuesten Infos versorgen, aber ich gehöre nicht mehr dazu.

Ich habe einfach nicht mehr die Zeit und sehe auch keinen Sinn mehr darin, News über Violettos zu posten, denn alles wird sowieso irgendwann von Tini & Co. auf sozialen Netzwerken geteilt.

Doch ich werde den Blog nicht aufgeben. Dazu habe ich hier viel zu nette Menschen kennengelernt, sodass ich weder kann noch möchte ich den Blog aufgeben.

Ich möchte wieder den Blog haben, den ich von Anfang an hatte, das heißt zu 80 % Stories. Das Schreiben ist meine Leidenschaft und ich liebe es einfach.

Ich weiß, dass viele von euch sehr enttäuscht sein werden von mir, und es tut mir auch aufrecht leid, aber versucht bitte auch mich zu verstehen. Ich möchte liebend gern mit euch in Kontakt bleiben, weshalb ich den Blog auch auf keinen Fall löschen werde. Allerdings werde ich dann eben wieder Stories posten. Ich hoffe, dass ihr auch die gerne von mir lest! ❤

Ich weiß selbst noch nicht genau, wie das dann in Zukunft aussehen wird, aber auf jeden Fall werde ich nichts mehr posten außer Stories und eben ein bisschen über Leonetta und vielleicht auch über die Serie, aber hauptsächlich werde ich mich den Geschichten widmen 😉

Ich bin mir sicher, dass ihr nun noch Fragen habt, also zögert nicht und schreibt sie in die Kommentare…

Ich hab euch unglaublich lieb,

Katharina

Leonetta – One Shot (Blog – Jubiläum 2017)

Willkommen zurück, ihr Lieben! ❤

Ich weiß, dass es mehr als zwei Wochen waren, aber ich musste arbeiten und musste mir über einiges was den Blog betrifft klar werden. Dazu aber später 🙂

Jetzt darf ich euch erstmal stolz einen neuen One Shot vorstellen! ❤ Ich habe über zwei Monate daran geschrieben und freue mich nun sehr, ihn euch präsentieren zu dürfen 😉

Da die Geschichte über 5700 Wörter lang ist, würde ich euch empfehlen, es euch mit einer Tüte Chips oder Haribo gemütlich zu machen… Es geht natürlich um Leon und Violetta, doch dieses Mal in ungewohnter Umgebung… und aus der Sicht von Leon!


Times change

Bildergebnis für leonetta edit

 

„Gibt es nun noch Fragen Ihrerseits?“
Der Mann mir gegenüber sah mich mit hochgezogener Augenbraue an. Er sah genau so aus, wie man sich den Chef einer kleinen Klinik in einem ebenso kleinen Dorf vorstellt. Groß, stämmig, grau-meliertes Haar, grimmiger Blick. Ich hoffte, dass er mir die hundert Sozialstunden, die ich hier abarbeiten musste, nicht unnötig schwerer machen würde.
„Nein, alles klar“, antwortete ich knapp.
„Ihre Dienstbekleidung wird Ihnen Schwester Anna geben, ebenso wie eine kleine Führung durch das Gebäude und eine Einweisung in ihre Arbeitsbereiche. Auf gute Zusammenarbeit, Mr. Vargas.“
Er erhob sich aus seinem Drehstuhl, der selbst für seine Statur viel zu groß war, und reichte mir die rechte Hand. Ich ergriff sie, erwiderte den feuchten Händedruck jedoch nur kurz. Ich sammelte meine Unterlagen vom Tisch ein und machte auf dem Absatz kehrt, um aus diesem schrecklichen Büro zu kommen.

Bevor ich überhaupt Gelegenheit hatte mich umzusehen, stand eine kleine, dunkelhaarige Frau vor mir, die sich als Schwester Anna vorstellte.
„Ich hoffe, der Chef hat Sie darüber informiert, wie Ihr heutiger Tagesablauf sein wird?“, fragte sie im Gehen, ohne sich zu mir umzudrehen.
„Dienstbekleidung, Führung, Arbeitseinweisung“, wiederholte ich kurz und bündig das vom Chef zuvor Gesagte.
Sie nickte beiläufig. Nachdem wir kreuz und quer durch das Krankenhaus gelaufen sind, hielten wir an einer Tür mit der Aufschrift „Personal“.
„Hier finden Sie Ihre künftige Dienstbekleidung, aufgereiht nach Größen. Nehmen Sie sich eine Ihrer Größe. Am Ende einer Arbeitswoche ist sie zu waschen, am ersten Arbeitstag der darauffolgenden Woche wieder mitzubringen. Alles verstanden?“
„Natürlich.“
Sie wies auf die Tür.
„Ziehen Sie sich um. Ich warte hier.“

Nachdem ich auch die Führung erfolgreich über mich gebracht hatte, erzählte sie mir mehr über das, was ich während der einhundert Sozialstunden hier machen werde.
„Sie werden vorläufig nur für das Zimmerputzen und -aufräumen zuständig sein, das beinhaltet auch das Bettenmachen am Morgen sowie das Bett neu zu überziehen wenn… Naja, Sie wissen schon“, erklärte sie.
„Was?“, fragte ich ungläubig. „Ich soll Betten überziehen, wenn sie nass sind?“ Warum hatte ich daran nicht schon früher gedacht? Es war klar, dass auch das zu meinen Aufgaben gehören würde. Ich hätte mich zumindest schon einmal seelisch darauf vorbereiten können.
„Richtig.“
Ich stöhnte auf. Nun konnte ich nur noch hoffen, dass das nicht sonderlich oft passierte.
„Hier finden Sie das Bettzeug“, sie deutete auf eine Tür zu meiner Linken und dann auf eine zu meiner Rechten, „und darin alle Putzmittel. Falls es noch Fragen gibt, können Sie mich gerne fragen, ansonsten eine der anderen Krankenschwestern hier.“
Als ich nichts sagte, meinte sie mit hochgezogener Augenbraue: „Ich nehme an, dass Sie also keine Fragen mehr haben. Das hier ist Ihr erstes Zimmer. Die zuständige Krankenschwester im Zimmer wird Ihnen dann weitere Anweisungen geben.“
Mit diesen Worten verließ Schwester Anna mich und überließ mich meinem Schicksal.

Konnte man meinen ersten Patienten immer noch als gut gelaufen bezeichnen, wenn ich ihm aus Versehen die falschen Medikamente gegeben habe, eine Flasche Putzmittel auf sein Bett geschüttet habe und vergessen habe, sein Essen vorzubereiten? Ich hoffte doch. Seufzend ließ ich mich auf das lederne Besucher-Sofa im Eingangsbereich der Klinik fallen. Wem machte ich hier eigentlich etwas vor? Es war katastrophal verlaufen.

 

Während ich ins Auto stieg, um nach Hause zu fahren, rief ich meinen Bruder an.
„Hallo Bruderherz. Wie geht’s?“
Auch wenn ich das niemals zugeben würde, es tat gut, seine Stimme zu hören.
„Mäßig.“

„Wie ist es gelaufen?“, fragte er misstrauisch.
Ich seufzte tief und stützte meinen rechten Ellbogen auf dem Lenkrad ab.
„Ganz gut. Bis auf ein paar Fehlerchen.“
Wozu meinen Bruder unnötig mit meinen Problemen belasten? Er hatte genug Stress mit Frau und Kindern.
„Hey, das hört sich doch gar nicht so schlecht an. Keiner ist perfekt, Mann. Wie sieht’s aus, kommst du zum Familienessen am Sonntag?“
„Wenn ich bis dahin nicht in übel riechender Bettwäsche erstickt bin“, erwiderte ich trocken.
Zumindest das hatte ich heute richtig gemacht.
„Scheiße, ich beneide dich wirklich nicht. Ich muss aufhören. Die Kinder rufen nach mir. Wir sehen uns dann also Sonntag? Ich zähle auf dich, du wirst es schon überleben.“
Ich konnte sein Grinsen beinahe hören, als er weitersprach.
„Deine Nase war sowieso noch nie besonders empfindlich.“

 

Die erste Woche verging ohne weitere besondere Vorkommnisse. Der Chef war zufrieden, also war ich es auch. Ich hätte wissen müssen, dass dieses ‚Glück‘ nicht von Dauer sein konnte. Schon am Montag wurde meine Stimmung getrübt, als mich der Chef zu sich rief.
„Es… Es werden in nächster Zeit einige Veränderungen bezüglich Ihres Arbeitsplans vorgenommen werden, die nicht vorhersehbar waren. Ich weiß, dass Sie sich nach einer Woche bereits daran gewöhnt haben, aber ich bin sicher, dass das kein Problem für Sie sein wird.“
Schön, dass es jemanden gibt, der an mich glaubt.
Er muss meinen misstrauischen Blick gesehen haben, denn er beeilte sich weiterzureden.
„Es ist alles mit Ihrem Betreuer besprochen, für Sie wird diese Änderung keine Nachteile mit sich ziehen.“
Ich seufzte.
„Um welche Änderungen handelt es sich denn?“

 

Es stellte sich heraus, dass es nicht einfach nur ein paar kleinere Veränderungen waren. Es war eine massive Umstellung meines Arbeitstages. Von nun an hatte ich nicht nur die Zimmer zu putzen und Betten neu zu überziehen, nein, ich kümmerte mich auch um die Patienten. Natürlich nicht gesundheitlich – Gott weiß, was dabei herausgekommen wäre – aber seelisch. Soweit ich das verstanden habe, sollte ich den Patienten seelischen Beistand geben und mit ihnen reden, nebenbei aber auch die Aufgaben erledigen, die ich letzte Woche bereits machen musste. Wenn alles gut lief, würden dafür meine Sozialstunden gekürzt werden.

 

Einige Stunden und drei Putzmittelflaschen später (eine habe ich ausgeschüttet; eine andere fiel aus dem Fenster, als ich dabei war, diese zu putzen) ließ ich mich erschöpft auf einen Stuhl im Zimmer eines Patienten fallen.
„Ich wusste nicht, dass Hilfskräfte neuerdings auch für das Herumsitzen bezahlt werden“, entgegnete der ältere Herr, der dieses Zimmer vorübergehend bewohnte.
„Haben Sie heute schon Ihre Beruhigungstabletten verabreicht bekommen?“, fragte ich grinsend, ohne auf seine Beleidigung einzugehen.
Er schnaubte nur mürrisch und konzentrierte sich dann wieder auf die heutigen Schlagzeilen in der Tageszeitung.
Ich erhob mich wieder und machte mich auf den Weg in das nächste Zimmer, das auf meinem Plan stand. Zimmer 313.

 

Als ich vor dem besagten Zimmer stand, erwartete mich Schwester Anna.
„Stimmt etwas nicht?“, fragte ich mit hochgezogener Augenbraue beim Näherkommen.
Üblicherweise wartete sie nicht während ihrer eigenen Arbeitszeit auf mich, außer ich hatte wieder einmal zu vieles falsch gemacht. Heute waren mir allerdings noch keine besonders ärgerlichen Fehler unterlaufen.
„Mr. Vargas… Bitte seien Sie vorsichtig mit diesem Zimmer. Seine Bewohnerin kann sehr –launisch sein.“
Sie sah mich geradewegs an, als wartete sie auf meine Reaktion. Verwirrt von ihrer, zuckte ich nur mit den Schultern und machte Anstalten, die Zimmertür zu öffnen.
„Klopfen!“, rief sie noch, bevor ihre zierliche Gestalt um die Ecke verschwand.
Natürlich. Sachte und augenverdrehend klopfte ich dreimal an die Tür, bis ich schließlich ohne auf eine Antwort zu warten eintrat.
„Guten Tag. Ich komme um Ihr Zimmer zu putzen.“
Mit diesen Worten betrat ich jedes Zimmer, auch wenn ich letztendlich nicht immer nur putzte. Üblicherweise bekam ich darauf auch eine Antwort, zum Beispiel, dass sie sich freuten, dass ich wieder da bin oder dass ihr Zimmer sowieso schon längst hätte geputzt gehört. Doch diese Person schien da etwas anders zu sein.
Ich warf einen Blick in das Zimmer, das so aussehen sollte wie jedes andere auch. Mit der Betonung auf sollte. Es war nämlich nicht im Geringsten so wie die anderen. Die eine Wand mit den zwei Fenstern gegenüber der Zimmertür war von einem satten Grün, das an eine Frühlingswiese erinnert. Die Wand zu meiner linken wurden in einem strahlenden Gelb gestrichen. Ich ging ein paar Schritte nach vor ins Innere des Zimmers, um um die Ecke zu spähen und zu sehen, welche farbenfrohe Pracht mich auf der dritten Wand wohl erwarten würde. Zu meiner Überraschung war diese von einem hellen Lila. Vor dieser Wand stand ein normales ‚Krankenhausbett‘. Eine Frau lag in dem Bett, mit Blick zum Fenster gerichtet. Sie hatte mich mit Sicherheit schon bemerkt, doch auch als ich nur noch wenige Schritte vor dem Bett stand, zeigte sie keine Regung. Da ich nicht der Typ war, der mehr als alles andere die Aufmerksamkeit einer Frau auf sich ziehen möchte, ging ich stattdessen zu den Fenstern und stellte meine Putzutensilien auf das Fensterbrett, ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren. Immerhin wurde ich nicht einmal zurückgegrüßt. Im Vorbeigehen erlaubte ich es mir allerdings, die Frau eingehender zu mustern. Sie war noch sehr jung, etwa in meinem Alter und hatte blondes, schulterlanges Haar. Sie lag auf der Seite und war zugedeckt bis zu den Schultern. Sie würdigte mich keines Blickes, weshalb auch ich nicht das Bedürfnis verspürte, ihr noch irgendetwas zu sagen und machte mich also schweigend an meine Arbeit, die Fenster zu putzen.

 

Insgesamt dauerte das Fensterputzen eine knappe halbe Stunde, doppelt so lange wie normalerweise. Das lag daran, dass ich geradezu fasziniert von dieser Frau war, deren Fenster ich putzte. Ihre braunen Augen ziehen mich förmlich in ihren Bann, sodass ich nicht umhin konnte, alle zwei Minuten heimlich ihr Gesicht zu bewundern. Ihre vollen Lippen schienen einzig und allein für das Küssen gemacht zu sein, was es mir noch schwerer machte, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.
Nach dieser halben Stunde hatte ich zwei Entscheidungen getroffen. Erstens: Ich musste mich nachher unbedingt nach dem Namen dieser Frau erkundigen. Und zweitens: Ich musste irgendwie ein Gespräch beginnen. Wer weiß, wann mir das nächste Mal ihr Zimmer zugeteilt werden würde?
„Warum haben Sie sich für diese Farben entschieden?“, begann ich, als ich bereits den Eimer mit Wasser und Putzmittel in der Hand hatte.
„Warum arbeiten Sie hier, wenn sie genau gar keine Lust dazu haben?“
Mit dieser Antwort hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ihre Stimme war hell und klar, anders als ich sie mir vorgestellt hatte. Diese provozierenden Worte aus diesem Mund zu hören… Ich konnte nicht leugnen, dass ich das nicht gerne hörte. Ich setzte zu einer Antwort an, als ich mich selbst unterbrach. Wollte ich auf dieses Spielchen eingehen? Aber natürlich wollte ich das. Immerhin war dies genau das, was ich mit meiner Frage bezwecken wollte.
„Das mache ich keineswegs freiwillig. Aber machen wir es so: Ich gebe Ihnen die Antwort, die sie hören möchten und sie beantworten meine Fragen. Abgemacht?“
Sie nickte und fing an zu erzählen: „Diese drei Farben waren die Lieblingsfarben meiner besten Freundin. Sie ist vor ein paar Jahren gestorben.“
Sie atmete hörbar ein und aus.
„Darf ich fragen woran?“
„Haben Sie schon vergessen? Sie eine Frage, ich eine Frage. Wäre dann nicht ich an der Reihe?“
An ihrem Tonfall erkannte ich, dass dieses Thema nun beendet ist.
„Ich mache das hier wie gesagt nicht freiwillig. Ich arbeite meine Sozialstunden ab.“
Ihre Augen weiteten sich. Das erste Mal sah ich Neugier in ihren Augen aufblitzen und sie wirkte nicht mehr so abwesend.
„Weswegen?“, fragte sie verwirrt und belustigt zugleich.
„Ich… Ich war in eine Schlägerei verwickelt.“
„Worum ging es denn dabei?“
Ich war überrascht von ihrer Neugier. Niemand hat sich je so sehr dafür interessiert und ich musste auch sagen, dass ich nicht gerade stolz auf das bin, was ich getan habe.
„Ich bin dran. Warum durften Sie als einzige in diesem Haus ihre Wände in den von Ihnen gewünschten Farben streichen?“
Währenddessen nahm ich wieder neues Putzmittel in die Hand und wischte über die Möbel im Raum. In kreisenden Bewegungen versuchte ich den Tisch zum Glänzen zu bringen, während sie meine Frage beantwortete.
„Weil ich hier bereits länger bin, als alle anderen. Und auch noch ein Weilchen bleiben muss“, fügte sie noch hinzu. “Also, um was ging es bei der Schlägerei?“
Ich seufzte. Ich redete nicht gern darüber, auch wenn ich es nicht für komplett falsch empfand, was ich getan habe. Immerhin war es… um jemanden zu helfen.
„Ich habe gesehen, wie eine Gruppe älterer Schüler auf einen kleinen Jungen losging, weil dieser ihnen nicht seinen Platz auf einer Bank überlassen wollte“, begann ich zu erzählen. „Ich konnte das nicht mitansehen, also bin ich eingeschritten. Daraufhin landeten zwei der Schüler bei der Schulärztin und ich bekam 100 Sozialstunden, da es anscheinend keinen triftigen Grund für mein Handeln gab“, schloss ich meine Erzählung.
Eine Weile sagte sie nichts. Ihren Blick richtete sie zu dem mittlerweile blitzblank geputzten rechten Fenster hinaus. Ich war mir sicher, dass sie eine dieser Frauen war, die mich für diese Geschichte sofort verurteilten. Ich denke nicht, dass sie zu dem Teil der Frauen gehörte, die es irrsinnig cool fanden einen „Schlägertypen“ als Freund zu haben.
„Schön, dass du es für den Jungen getan hast.“
Das war alles, was sie sagte, auch, als ich darauf nichts erwiderte. Ich wusste nicht, was ich darauf sagen sollte. Mir fiel beim besten Willen nichts ein. Ich schnappte mir meinen Eimer und das Putzmittel und verließ das Zimmer.

 

Auch als ich am nächsten Tag ihren Namen herausfand, als ich den Rest der Woche nicht mehr in ihr Zimmer kam und auch als ich am Sonntag mit meiner Familie gemeinsam am Tisch saß – ich musste immerzu an ihre Worte denken: „Schön, dass du es für den Jungen getan hast.“ Niemand hat je so darauf reagiert, nicht auf diese Art und Weise. Meine Eltern haben immer zu mir gehalten, ihnen war es letztendlich aber auch egal, dass ich es für den Jungen getan habe. Ihnen war nur wichtig, dass es mir gut ging. Violetta war die erste, die auch an den Jungen denkt. Und ich wusste nicht, dass wir auch schon zum „Du“ gewechselt hatten.

 

Ich wusste, dass das Thema Violetta Castillo aufgrund der frühesten Ereignisse noch lange nicht abgehakt war. Sie war anders als alle anderen Frauen. Hübscher, klüger, vernünftiger. Sie dachte anders. Sie war geheimnisvoll und gab trotzdem etwas über sich preis, was mich noch neugieriger machte.

 

„Und warum können Sie die Akte nicht einsehen?“, fragte ich erneut Schwester Anna.
„Nun zum zweiten Mal, Mr. Vargas. Diese Akte darf einzig und allein der Chefarzt einsehen. Wollen Sie wissen, was darinsteht, müssen Sie Mrs. Castillo selbst fragen“, erklärte sie gereizt.
„Was macht die Akte so besonders?“, ich ließ nicht locker.
„Dies wurde auf Wunsch von ihr selbst und ihren Angehörigen so geregelt. Mehr kann ich Ihnen dazu auch nicht sagen. Da müssen Sie sie schon selbst fragen.“
Ja, das hatte ich mittlerweile auch verstanden.
Ohne ein weiteres Wort verließ ich den mittlerweile leeren Pausenraum und machte mich wieder an die Arbeit. Vielleicht war es sogar besser so. Ich würde es auch nicht gerade als angenehm empfinden, würde jemand in meinen privaten Informationen herumschnüffeln. Nicht dass ich groß etwas zu verbergen hätte. Ich seufzte. Ich sollte ihre Entscheidung einfach hinnehmen. Vielleicht sollte ich sie wirklich fragen?

 

Auch nach drei weiteren Tagen war ich nicht mehr in Violettas Zimmer gegangen. Aus irgendeinem Grund war ich zu nervös, als dass ich einfach so wieder ihr Zimmer putzen konnte, als wäre nichts gewesen. Ich machte mir darüber wahrscheinlich einfach viel zu viele Gedanken und sie verschwendete vermutlich nicht einmal mehr einen Gedanken an mich, bis ich am vierten Tag doch beschloss, in ihr Zimmer zu gehen.

 

Auch jetzt lag sie wieder in ihrem Bett, ohne mir Beachtung zu schenken. Sie lag auf der Seite, die Hände unter dem Kopf gefaltet. Heute trug sie ihre Haare zu einem Knoten am Hinterkopf gebunden.
„Guten Morgen.“
„Ich wusste nicht, dass die Fenster schon wieder schmutzig sind.“
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, genauso wie über meines.
„Für das Geld, das du bezahlst um hier zu sein, ist es kein Wunder, dass die Fenster zwei Mal in der Woche geputzt werden.“

Ich verwendete ohne Nachzudenken das „Du“. Sie sagte nichts dazu, das Lächeln verschwand aber nicht. Als ich langsam wieder auf die Fenster zuging, die eigentlich natürlich nicht geputzt werden müssten, sah ich aus den Augenwinkeln, wie sie sich langsam in ihrem Bett aufrichtete. Sie stützte sich mit den Handflächen auf und drückte sich ab, bis sie aufrecht in ihrem Bett saß und sich zurücklehnen konnte.
„Warum bist du wirklich schon wieder hier?“, fragte sie.
Innerlich stöhnte ich auf. Was sollte ich darauf antworten? Weil ich gerne hier ihre Fenster putzte? Weil sie mich so unfassbar faszinierte, dass ich sie am liebsten den ganzen Tag ansehen wollte? Ich wusste es ja selbst nicht. Auch wenn Letzteres schon ziemlich nah dran war. Ich wusste nicht, was mit mir los war. Seit ich den lieben langen Tag über Violetta nachdachte, vergaß ich, mich über den ein oder anderen Patienten zu ärgern, mich bei Schwester Anna zu beschweren oder die Tage bis zu meinem letzten Arbeitstag zu zählen. Die Zeit verging schneller, als noch zu Beginn meiner Arbeit hier im Krankenhaus. Bevor ich ihre schwierige Frage beantworten konnte, klopfte es leise an der Tür und Schwester Anna trat ein. Verblüfft blieb sie im Türrahmen stehen, als sie mich entdeckte.
„Mr. Vargas? Was machen Sie noch hier? Es ist schon nach vier, sie hätten schon vor fünfzehn Minuten Schluss machen können“, sagte sie mit einem Blick auf ihre Armbanduhr.
Sagte ich doch. Zeit spielt keine Rolle mehr.
„Die Fenster waren noch schmutzig. Ich dachte, ich kümmere mich noch darum, bevor ich gehe“, versuchte ich zu erklären.
„Auf Wiedersehen, Mrs. Castillo.“
Ich ging zur Tür hinaus auf den Gang, hörte aber Schwester Anna noch mit Violetta reden.
„Er scheint sehr gerne hier bei Ihnen im Zimmer zu sein. Hat das einen bestimmten Grund?“, höre ich sie amüsiert fragen.
Oh ja. Das hat es.

 

„Das allerdings kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, Bruderherz.“
Ich setzte meine halbleer getrunkene Bierflasche nochmals an und nahm einen großen Schluck.
„Woher weißt du das? Schwester Anna hat mich vorgewarnt, dass Violetta launisch sei. Das wird sie nicht ohne Grund gemacht haben. Und heute hat sie fast durchgehend gelächelt, als ich in ihrem Zimmer war. Glaubst du nicht, dass da mehr dahinter stecken könnte?“, versuchte ich mich zu verteidigen.
„Scheiße, Mann, dich hat’s ja total erwischt. Du bist doch sonst nicht so… gefühlvoll. Was ist an dieser Frau anders, als an denen davor?“ Mit hochgezogenen Augenbrauen sah er mich an, als erwartete er darauf eine Antwort. Blöderweise hatte ich keine.
„Jungs, essen!“, ertönte da die Stimme meiner Schwägerin aus dem Esszimmer.
„Wir kommen schon“, rief mein Bruder zurück und erhob sich von der Couch.
„Warte mal ab, wie sie beim nächsten Mal reagiert. Aber halte mich auf dem Laufenden.“

 

Die Worte meines Bruders kreisten auch am nächsten Tag in meinem Kopf herum. Was war an Violetta anders als an den Frauen davor? Einfach alles. Ihre Neugier, ihre Aufmerksamkeit, ihr Lächeln, ihre haselnussbraunen Augen. Sie verstand es, dass auch Stille angenehm sein konnte und musste nicht gekünstelt über etwas lachen, weil sie glaubte, sie musste das meinetwegen tun. Wenn sie etwas tat, dann aus freien Stücken und scheiße, mein Bruder hat recht. Mich hat’s erwischt.
Auch wenn Violettas Fenster heute wirklich nicht geputzt gehörten, habe ich das starke Bedürfnis, zu ihr zu gehen. Mit ihr zu reden, zu lachen, sie anzusehen. Gott, ich dachte wahrlich zu kitschig. Was war nur los mit mir? Als ich Zimmer 313 erreichte, klopfte ich leise an die Tür und trat ein. Ich blickte um die Ecke, doch das Bett war leer und die Decke sauber zusammengefaltet. Sofort stieg Panik in mir auf. Bisher lag sie immer nur in ihrem Bett, als ich zu ihr kam. Und das Bettzeug wurde normalerweise nur grob zusammengeschlagen, falls die Patienten nicht die ganze Zeit in ihrem Bett lagen. Ich fuhr mir mit der Hand über mein Gesicht. Was hatte das zu bedeuten? In dem Moment klopfte es an der Tür und eine Schwester kam mit Violetta im Rollstuhl durch die Tür. Verblüfft sah sie mich an.
„Was machen Sie denn hier?“, fragte sie mit prüfendem Blick.
„Ich kümmere mich um sie, Sie können jetzt gehen“, wandte ich mich an die Schwester.
„Aber Sie sind doch nur Reinigungskraft oder?“
Ich sah, wie Violetta bei dieser Aussage schmunzelte.
„Und sie nur Praktikantin oder?“, gab ich zwischen zusammengebissenen Zähnen zurück.
„Aber…“
Bevor sie noch etwas sagen konnte, warf ich die Tür vor ihrer Nase zu. Ich fuhr Violetta zu ihrem Bett und spürte, wie mein Ärger langsam verflog. Warum ärgerte ich mich überhaupt?
„Sag mal, hast du dir Sorgen um mich gemacht?“, fragte sie lachend.
Da wir allein sind, war sie sofort zum Du übergegangen.
„Ja, das habe ich“, sagte ich leise.
Es stand mir nicht zu, das zu sagen. Sie hatte vermutlich einen Freund und war in einer Beziehung. Ich drehte sie in meine Richtung und ließ mich auf einen Sessel fallen.
„Wo zum Himmel warst du?“, fragte ich, um nicht in Verlegung zu geraten.
„Ich war doch nur für eine Stunde beim Frisör“, erwidert sie lächelnd.
Sie schien es sehr zu amüsieren, dass ich mir Sorgen gemacht habe.
„Könntest du mir jetzt bitte ins Bett helfen? Ich bin müde.“
„Ich…“
„Du musst mir nur aufstehen helfen“, erklärte sie.
Violetta sah mich mit abwartendem Blick an.

Ich schob meinen Arm unter ihr Knie und hob sie hoch. Sie war leichter als erwartet. Genau genommen wog sie fast nichts. Sie riss überrascht die Augen auf. Ihre braunen Augen funkelten gefährlich, als wäre sie nicht sicher, ob sie sich bedanken oder mich verfluchen sollte. Für ein paar Sekunden sah sie mich einfach nur an, mit diesem unergründlichen Blick. Bevor ich groß darüber nachdenken konnte, lagen ihre Lippen auf meinen. Ihre Hand wanderte meinen Nacken hinauf und fuhr durch mein Haar. Sie öffnete ihre Lippen leicht und meine Zunge traf auf ihre. Ich spürte, wie sie in meinen Armen erschauerte und auch ich konnte nicht behaupten, dass mich dieser Kuss kalt ließ. Er war leidenschaftlich und trotzdem zärtlich, wild und gleichzeitig sanft. Immer wieder trafen unsere Lippen hungrig aufeinander, unsere Zungen vollführten einen Tanz nach dem anderen. Violettas Hände erkundeten meinen Oberkörper, fuhren meine Arme hinauf, verweilten eine Weile auf meinen Oberarmmuskeln, bis sie sie schließlich wieder in meinen Nacken zusammenfaltete.
Stöhnend löste ich mich von ihr, bevor dieser Kuss zu weit ging und wir womöglich noch in dem Krankenhausbett landeten
„Ich dachte du wärst müde?“, erinnerte ich sie schmunzelnd und legte sie von meinen Armen auf das Bett.
„Jetzt nicht mehr“, erwiderte sie schwer atmend, anscheinend hat sie der Kuss ziemlich entkräftet.
„Ich bestehe darauf“, widersprach ich ihr in einem Ton, der keinen Widerstand duldete.
„Versprich mir, dass du wiederkommst“, bat sie mich und legte ihre Hand auf meinen Unterarm.
Ihre Berührung schickte kleine Blitze durch mein Innerstes und ließ mich einen Moment stocken. Ihre braunen Augen starrten mich bittend und hoffnungsvoll an.
„Ich verspreche es dir.“

Ich konnte nicht mehr richtig denken. Das fragte sie noch? Ich würde natürlich wiederkommen, auch wenn ich es nicht wollte. Genauso wenig wollte ich sie nochmal küssen, doch meine Lippen lagen schon wieder auf ihren. Es ist, als würde es eine Anziehungskraft zwischen uns geben, die durch den Kuss noch viel intensiver und stärker wurde.
Ich drückte meine Lippen auf ihren Scheitel, sog ihren Duft ein und murmelte ein „Bis Bald“.

 

Ich wusste nicht, ob es gut oder schlecht war, was ich dachte, fühlte und tat. Violetta schien so verletzlich, so zerbrechlich in meinen Armen. Es war falsch sie zu küssen. Es war auch falsch, sie ein zweites Mal zu küssen und es war auch falsch, ihr einen Kuss aufs Haar zu drücken. Nichts davon hätte ich tun sollen, denn ich wusste, dass es Violetta früher oder später nur schaden würde. So lief es immer. Die Frauen gingen mit mir ins Bett, es lief ein oder zweimal etwas, bis dass sie sich schließlich aus dem Staub machten. Entweder sie kamen mit meiner Art und Weiße nicht zurecht, wollten nicht in das Bild passen, das ich mir für meine Zukunft zurechtgelegt hatte oder sie waren enttäuscht von dem einfachen Leben, das ich führte. Ich hatte dieses Image als Bad Boy, der jede Woche eine andere abschleppte. Bisher war ich nie glücklich damit, ich war aber auch nicht auf etwas Festes aus. Jetzt könnte ich mir vorstellen, mein ganzes Leben mit dieser einen Frau zu verbringen. Das hörte sich doch nach einer schnulzigen Liebesgeschichte wie sie im Buche steht an! Mit ihr würde es perfekt passen. Die wahre Liebe, von der sich meine Eltern Enkel erhoffen, mit der ich endlich die Firma meiner Eltern übernehmen konnte und nicht mehr auf irgendwelche Aushilfsjobs angewiesen wäre. Das war meine Vorstellung von meiner Zukunft. Nur wusste ich nichts über Violetta. Warum war sie hier? Wie lange war sie schon hier? Fragen über Fragen. Und auf keine hatte ich eine Antwort.

 

Als ich am nächsten Tag wie versprochen in ihr Zimmer kam, saß sie zugedeckt in einem Polstersessel, alle medizinischen Versorgungsmittel waren griffbereit neben ihr auf einem Tisch aufgestellt, und sah zum Fenster hinaus.
Ich ging von hinten auf sie zu, legte meine Hände über ihre Augen und beugte mich hinunter, um sie zu küssen.
„Guten Morgen, Süße.“
Ihre Hände schlossen sich um meine Handgelenke, als sie den Kuss erwiderte.
„Ich habe in einer halben Stunde Pause, ich dachte, wir könnten raus in den Garten gehen?“, schlug ich vor und nahm meine Hände von ihren Augen. Ich spielte mit einer ihrer Haarsträhnen und wartete auf eine Antwort.
„Hört sich gut an“, erwiderte sie leise und lächelte.

 

Ich freute mich ungemein, als ich Violetta mit einer dampfenden Tasse Tee eine halbe Stunde später abholte.
Wir gingen ein bisschen im Garten herum, saßen auf einer Bank und gingen wieder die schmalen gepflasterten Wege entlang. Ich stütze Violetta so gut es ging, obwohl sie diese Hilfestellung meinerseits gar nicht unbedingt benötigt hätte. Sie sagte selbst, dass es so einfach nur nicht so anstrengend für sie wäre.

 

Dieser Spaziergang wurde ab diesem Zeitpunkt Teil meiner und Violettas Tagesordnung, wie so viele andere Dinge auch. Zum Beispiel, dass ich am Morgen kurz nach ihr schaute, um ihr einen guten Morgen zu wünsche, oder mich am späten Nachmittag von ihr verabschiedete. Nicht selten blieb ich auch noch länger, um bei Violetta sein zu können. Ein Leben ohne sie war längst unmöglich. Ich liebte sie, wie ich vorher noch keine Frau geliebt habe. Ich konnte nicht glauben, dass sie bis vor ein paar Wochen, nicht einmal einen Monat, noch nicht Teil meines Lebens war.

 

Als Violetta dann eines Morgens wieder nicht in ihrem Zimmer war, beschleunigte sich mein Herzschlag noch mehr, als beim ersten Mal. Ich lief den langen Gang zum Schwesternzimmer entlang, um mich bei Schwester Anna zu erkundigen, wo Violetta war, was sie machte und warum. Ich riss die Tür auf und überraschte sie bei einer Tasse Kaffee. Mit erschrockenem Blick sah sie von ihrer Zeitung auf.
„Wo ist Mrs. Castillo?“, fragte ich laut, an irgendwelche Höflichkeit konnte ich in diesem Moment nicht denken.
„Das wissen Sie nicht? Mrs. Castillo’s Zustand verschlechterte sich gestern Abend rapide, seitdem liegt sie auf der Intensiv.“
Mit offenem Mund sah ich sie an. Aber wie… Ich schlug die Tür wieder zu und rannte in Richtung Intensivstation. Nein, nein, nein. Am Nachmittag ging es ihr doch bestens! Wie konnte sich ihr Zustand so schnell verschlechtern? In meinem Kopf hämmerte es, ich musste meine Beine dazu zwingen, mich zur Intensivstation zu bringen, bevor sie drohten, unter meinem Gewicht nachzugeben. Der Zutritt zur Intensivstation war Praktikanten und Personen der Reinigung verboten, doch darauf legte ich keinen Wert. Als eine der Schwestern herausging, schlüpfte ich durch die Tür und sah mich hektisch nach Violetta um. Ich hörte die Rufe der Schwester hinter mir, blendete sie aber erfolgreich aus. Ich musste Violetta finden. Im zweiten Raum, in dem ich nachsah, entdeckte ich sie.

Sie lag mit geschlossenen Augen im Bett, ihr Haar wirr um ihren Kopf. In ihrem Körper steckten zahlreiche Schläuche und ihre Haut war blass und ohne jegliche Farbe. Zögernd nahm ich ihre kalte Hand und umschloss sie mit meiner. Mit Tränen in den Augen strich ich ihr übers Haar und fühlte mich in diesem Moment hilfloser, als ich es je gewesen bin.
„Sie dürfen hier nicht hinein. Bitte verlassen Sie diesen Raum!“, hörte ich die Schwester hinter mir sagen, die mir vorher schon nachgerufen hat.
„Sagen Sie mir, was mit ihr ist“, erwiderte ich.
„Wenn sie die Intensiv verlassen“, befahl sie.
Wortlos beugte ich mich zu Violetta hinunter und drückte meine Lippen auf ihre Stirn. Ich folgte der Schwester hinaus und lehnte mich gegen eine Wand, um auf ihre Erklärung zu warten. Nachdem sie mich noch einmal für mein falsches Verhalten gerügt hatte, erklärte sie mir Violettas Zustand genauer.
„Mrs. Castillo leidet seit einiger Zeit schon an einem bösartigen Schilddrüsenkrebs.“
Das war es also, was sie mir nie erzählen wollte. Ich hatte keine Ahnung, warum sie überhaupt hier war. Das war die Erklärung. Und alles in mir zog sich auf schmerzhafte Weise zusammen.
„Gestern Abend verschlechterte sich ihr Zustand und wir mussten sie hierher verlegen. Sie ist aber soweit stabil, jedoch noch nicht ansprechbar, sodass wir sie in ein paar Stunden wieder zurückverlegen werden und sie bald aufwachen müsste. Wir sind zuversichtlich.“
Auch wenn ich nach dieser Aussage ein bisschen beruhigt war, wusste ich trotzdem nicht, wo mir der Kopf stand. Violetta war krank. Schwerkrank. Ich fuhr mir mit der Hand übers Gesicht und durch meine Haare. Dieser Gedanke, nein diese Tatsache, war so absurd und doch wahr.

Ich bedankte mich leise bei der Schwester und setzte mich auf einen der Stühle vor der Tür zur Intensiv, um zu warten. Es war mir egal, dass ich eigentlich Arbeit hätte. Meine Gedanken überschlugen sich. Ich stützte meine Ellbogen auf meine Knie und vergrub das Gesicht in meinen Händen. Hätte mir vor ein paar Monaten jemand gesagt, dass ich hier sitzen würde und auf ein Lebenszeichen meiner großen Liebe warten würde, hätte ich mich vor Lachen vermutlich gekrümmt. Mein Bruder war nur wenige Jahre älter als ich und hatte bereits Ehefrau und Kinder. Ich liebte meine Neffen und meine Nichte, doch bislang konnte ich mir nicht vorstellen, in absehbarer Zeit eigene Kinder zu haben. So blöd das auch klang, aber mit Violetta waren alle meine bisherigen Zweifel wie weggewaschen.

 

Ich weiß nicht, wie lange ich dort saß und wartete, bis eine Schwester herauskam, die mir sagte, dass ich mit Violetta sprechen konnte. Es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit, als schließlich ein Arzt herauskam und mir erklärte, dass sie Violetta nun wieder in ihr Zimmer verlegen würden und ich danach zu ihr konnte.

 

Leise öffnete ich ein paar Minuten später die Tür zum Zimmer und trat mit klopfendem Herzen ein. Violetta lag in ihrem Bett, blass und sichtlich geschwächt. Als sie mich entdeckte, trat ein leichtes Lächeln auf ihr schönes Gesicht und ich musste mir eingestehen, wie verrückt ich nach diesem Lächeln war.
„Violetta“, flüsterte ich, kniete mich vor das Bett und nahm ihre Hand. „Du ahnst nicht, welche Sorgen du mir bereitet hast.“

Eine Last schien von meinen Schultern zu fallen, als ich endlich wieder mit Violetta reden konnte. Ihr in ihre lebhaften braunen Augen schauen konnte und ihr furchtbar sexy Grinsen sehen konnte, dessen Anblick mir sofort in die Lenden schoss.
„Es… es tut mir leid“, stotterte sie hilflos und führte meine Hand an ihre Wange.
„Aber das ist doch nicht deine Schuld, Süße! So war das nicht gemeint“, widersprach ich.
Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass Tränen über Violettas Gesicht liefen.
„Was ist denn los mit dir? Habe ich etwas Falsches gesagt?“
„Nein, nichts. Ich…“, sie ließ meine Hand los und drehte sich auf die andere Seite.
Ich fühlte mich wie vor den Kopf gestoßen. Was hatte ich falsch gemacht?
„Violetta. Bitte sag mir was los ist“, bat ich mit ruhiger Stimme und ging auf die andere Seite des Bettes, damit sie mich wieder anschauen musste.
„Es ist nichts. Bitte geh jetzt.“
Ich soll gehen?
„Ich werde mit Sicherheit nicht gehen, bis du mir gesagt hast, was los ist“, erwiderte ich.
Nach einigen Sekunden des Schweigens, in denen sie mich einfach nur mit tränennassen Augen ansah, flüsterte sie: „Ich habe die Schwestern gestern reden gehört.“ Sie räusperte sich und fuhr etwas lauter fort: „Sie sprachen von einer überaus hübschen Frau, die dich anscheinend zum Essen einladen wollte und die sich bei den Pflegern über dich erkundigte, da sie dich am Telefon nicht erreichen konnte.“
In ihre Augen traten wieder Tränen und ich seufzte auf. Wieder schien mein Herz um einiges leichter zu werden.
„Schatz, das war meine Schwägerin. Die Frau meines Bruders“, erklärte ich lächelnd.
Ich fühlte mich geschmeichelt, auch wenn ich es nicht okay fand, dass sie sich darüber ihr hübsches Köpfchen zerbrach.
„Aber… Die Schwestern meinten, dass sie sicher wieder eine neue Flamme von dir wäre, so wie du aussiehst. Und… es würde mich nicht wundern“, meinte sie zögernd.
„Was meinst du damit?“, hakte ich stirnrunzelnd nach, ohne auf ihre vorherige Bemerkung einzugehen.
„Ich habe mich in den letzten Wochen oft gefragt, warum du ausgerechnet mit mir zusammen bist. Du könntest jede Frau haben, Leon. Jede. Warum solltest du dich dann mit mir herumschlagen?“
Ich stieß einen tiefen Seufzer aus und nahm ihre Hand in meine.
„Violetta. Du bist witzig, klug und lebensfroh. Du bringst mich zum Lachen, zum Weinen und zum Lächeln.“ Ich streichelte über ihre Wange. „Du machst mich verrückt mit deinem Lächeln und mit deinem Grinsen, das mich unaufhörlich daran denken lässt, wie gerne ich jetzt bei dir im Bett liegen würde, anstatt deine Fenster zu putzen. Ich muss immer und überall an dich denken, an deine Augen, deinen verführerischen Mund, deinen wunderschönen Körper. Du bist die schönste Frau, die mir je begegnet ist.“ Ich drückte einen Kuss auf ihre Stirn. „Wie kannst du bloß denken, dass ich nicht mit dir zusammen sein will oder dich nicht liebe?“, flüsterte ich mit gepresster Stimme.
Ihre Hände schlossen sich um meinen Nacken.
„Ich liebe dich auch“, flüsterte sie heiser und küsste mich. „Entschuldige. Ich hatte einfach nur zu große Angst, dass ich dich verlieren könnte…“
„Scht.“ Ich unterbrach sie, indem ich einen Finger auf ihre vom Küssen geschwollenen Lippen legte.
„Du wirst mich nicht verlieren. Du bist das Beste, was mir je passiert ist und ich habe nicht vor, dich gehen zu lassen“, erläuterte ich grinsend.
Doch sie lächelte nicht. „Leon… Ich weiß nicht, wie lange… Wie lange ich noch leben darf“, gestand sie leise flüsternd.
„Das weiß ich, Schatz. Ich weiß, warum du auf der Intensiv warst. Aber du musst dir keine Sorgen machen. Du musst es mir nicht erklären. Und auch wenn unsere Zeit vielleicht nicht so lang ist, wie die eines anderen Paares, wir stehen denen in nichts nach. Ich liebe dich über alles, Violetta.“
Sie zog mich zu ihr in Bett und schmiegte sich an meine Seite. Ihr Kopf lag auf meiner Brust und ich streichelte gedankenverloren über ihr seidiges Haar.

Auch wenn unsere Zeit begrenzt ist, werden wir das Beste daraus machen.


Meine Lieben, ich brenne darauf zu erfahren, wie es euch gefällt! Hinterlasst mir bitte unbedingt einen Kommentar! Es ist das erste Mal, dass ich eine Liebesgeschichte aus der Sicht des männlichen Hauptdarstellers geschrieben habe. Wie findet ihr es?

Auch wenn es erst einige Wochen nach dem Blog-Jubiläum online gekommen ist, habe ich es trotzdem noch unter diesen Titel fallen lassen.

Habt einen schönen Nachmittag und vergesst nicht, mir zu schreiben, wie sie euch gefällt! ❤

Alles Liebe,

Katharina

Urlaub, Posts, Überraschung…

Ein letztes Mal für heute Hallo, meine Lieben! ❤

Wie schon angekündigt, werde ich für zwei Wochen eine Pause machen. Ich möchte mich einfach die wenigen Stunden Freizeit, die ich neben der Arbeit noch habe, eine Weile komplett entspannen. Ich hoffe, ihr versteht das 🙂

Natürlich habe ich eigentlich noch eine kleine Überraschung für euch geplant, leider ist diese aber noch nicht ganz fertig, das heißt, sie wird im Laufe der zwei Wochen als einziger Post online gehen. Seid gespannt 🙂

Ich habe mich heute bemüht, mehr zu posten, und ich hoffe, es war mal wieder toll, ein wenig mehr von mir zu lesen 😉

Wie gesagt, werde ich nach diesen zwei Wochen wieder frisch und munter da sein und verabschiede mich nun mit diesen Worten…

Alles Liebe,

Kathi

(Video) Alba Rico – Cosquillas

Und noch einmal Hallo 🙂

Es gibt auch News zu Alba! Und zwar spielte sie in einem Musikvideo zum Lied eines Youtubers mit. Seht selbst:

Der Sänger nennt sich Subze, und Alba sieht einfach wieder richtig hübsch aus! Ihre Haare sind einfach nur wunderschön und auch die Outfits gefallen mir super… Der Song allerdings nicht so. Am Anfang gefällt er mir noch gut, dann wird er aber ein bisschen eintönig. Gefällt er euch? Kanntet ihr den Youtuber?

Ich hoffe ihr habt noch einen schönen Abend,

Katharina

The Vamps ft. TINI – Musikvideo?

Hallo, ihr Süßen!

Mit diesem Bild,

das sie mit diesem Text „It’s a lie…🎬🔜🖤“ postete, löste Tini eine wahre Welle der Aufregung und Vorfreude unter alles Tinistas aus!

Ich persönlich liebe das Lied und würde mich unglaublich über ein Musikvideo freuen!

Ich bin schon sehr gespannt, was in nächster Zeit noch auf uns zu kommen wird. Ein ca. einem Monat geht Tinis Tour weiter und auch die Konzerte mit The Vamps stehen an.

Wir können uns auf jeden Fall auf viel Neues freuen!

Katharina

Tini in SOY LUNA – Ya No Hay Nadie Que Nos Pare

Hallo, ihr Lieben!

Vor einigen Tagen fing in Lateinamerika die zweite Hälfte der zweiten Staffel Soy Luna wieder an und somit war auch der Auftritt von Tini zu sehen! ❤

Wer sich noch überraschen lassen möchte, sollte das nächste Video nicht ansehen 😉

Ich selbst habe es mir nicht angeschaut, da ich mich noch überraschen lassen wollte, aber man sieht ja schon an dem Videobild, wie schön sie ist! ❤

Forever and Always ❤

Katharina

2 Jahre LeonettaForeverAndAlways <3

Hallo, meine Süßen! ❤

Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja daran gedacht – heute ist der 2. Bloggeburtstag! Ja, unglaubliche 2 Jahre gibt es diesen Blog schon, denn am 14. August 2015 habe ich ihn erstellt… ❤

Ich möchte hier nicht wieder einen Roman schreiben, wie sehr ich den Blog liebe und wie viel er mir bedeutet. Ich habe oft nicht mehr viel Zeit zum Bloggen, ich versuche mich aber sooft wie möglich an den Laptop zu setzen und für euch zu schreiben.

Da ich heute arbeiten muss, weiß ich nicht, wie viele Posts kommen werden, ich werde mich aber bemühen zumindest an diesem einen Tag so viel wie möglich zu posten.

Ich weiß allerdings nicht, wie es weitergehen wird. Auf keinen Fall möchte ich mit dem Blog aufhören, ich überlege aber, mir nun bewusst einmal zwei Wochen „Blogurlaub“ zu nehmen. Denn auch wenn keine Posts online gehen, habe ich doch immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich einige Tage nichts veröffentliche. Näheres werde ich aber noch in einem anderen Post schreiben.

Ich danke allen, die immer noch ab und zu auf dem Blog vorbeischauen und Beiträge lesen. Tinitastyle, pibaer13, Leonetta18, Fatima und Jortina sind ein paar der unglaublich lieben Menschen, die ich hier kennenlernen durfte! Ich hab euch lieb ❤ :*

Ähnliches Foto

Ich werde noch nicht zu viel vom restlichen Tag verraten…. Vielleicht gibt es ja noch die ein oder andere Überraschung 😉

Alles, alles Liebe

Katharina

Kleines Update zwischendurch…

Hallo, meine Lieben! ❤

Heute gibt es ein kleines Update was mich betrifft und auch die Violettos 🙂

Ich habe vorgestern zu arbeiten angefangen und werde das auch noch für 4 Wochen tun… Deshalb habe ich so gut wie keine Zeit zum Bloggen oder bin einfach zu müde, wenn ich nach Hause komme. Die Tage davor, an denen auch nichts kam, habe ich mit meiner Familie und Freunden verbracht. Es tut mir leid, dass es momentan nicht anders geht, ich versuche aber wirklich so oft wie möglich zu posten!

Generell ist es im Moment eher ruhig im Leben der Violettos. Heute mal kurz ein kleines Update zu allen:

Tini

Wie so viele ist auch Tini im Moment im Urlaub auf Formantera, Ibiza, um sich zusammen mit Pepe eine kleine Auszeit zu gönnen. Es gibt hunderte Fotos von Tini und Pepe am Strand, ich habe mich aber entschlossen, sie nicht zu posten, da sie mir einfach zu privat erscheinen. Hier aber ein paar andere Fotos von ihrem Urlaub:

Jorge

Jorge hat in letzter Zeit mehrere kleine Live-Auftritte gehabt, auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen, vor allem aber bei Radiosendern. Hier ein paar Bilder der Auftritte. Er sang dort öfters auch Cover vieler aktueller Songs, unter anderem auch Despacito! Und das hört sich einfach so verdammt geil an.

Lodo

Auch Lodo ist momentan mit ihrem Mann im Urlaub auf den Malediven, wenn ich mich nicht irre. Hier ein paar Bilder des wunderschönen Urlaubs:

Als sie dieses Bild gepostet hat, schrieb sie selbst dazu, dass sie NICHT schwanger ist! XD

Clara

Clara reist momentan quer durch Italien, momentan ist sie in der Florenz, unter anderem um dort zu drehen. Das heißt wir können womöglich bald einen neuen Film sehen! ❤ Ich bin mir aber nicht sicher, ob Diego auch dabei ist…

– METEGOL –

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Bei allen anderen weiß ich leider den Aufenthaltsort nicht. Wie gesagt tut es mir sehr leid, dass ich so wenig zum Posten komme.

Habt einen schönen Abend 🙂

Katharina

Violetta – Gibt es noch Fanartikel?

Hallo, meine Lieben! ❤

Heute kommt endlich mal wieder ein Post zu Violetta 🙂

Ich habe vor langer Zeit bereits einmal einen Post zum Thema Fanartikel gemacht, und es gab danach einige Kommentare, in denen einige angemerkt haben, dass sie es schade finden, dass es nur noch so wenige Fanartikel zu Violetta gibt.

Ja, ich weiß, dass viele jetzt sagen werden: Was mache ich mit Fanartikeln? Ich bin 15 und mag Violetta, aber Fanartikel?

Aber ich in auch 15 und habe doch das ein oder andere Fan-Teil, das ich gerne lese, benutze etc. und da ich super gerne auf Amazon bestelle, dachte ich, ich suche euch mal ein paar der Dinge heraus, die ich bereits habe, mir bestellen werde oder irrsinnig gerne haben würde! Die Betonung liegt dabei auf ich, das heißt es muss euch nicht zwingend auch gefallen 🙂

Produkt 1

Giochi Preziosi 70051801 - Disney VIOLETTA Tagebuch
Dieses Tagebuch kennt wohl jeder, und zur Zeit kann man es sich auf Amazon für nur 5 € bestellen! Das werde ich mir auf jeden Fall bestellen, denn das Tagebuch sehe sowieso nur ich, das heißt man muss sich auch nicht unbedingt fürchten, dass irgendjemand etwas dagegen sagen kann 😉 Link: Tagebuch

Produkt 2

Disney Violetta Body Spray 200 ml

ist ein Body Spray direkt von Disney für 4,50 €! Ein stolzer Preis, allerdings finde ich schon, dass es mega süß aussieht oder? ❤ Link: Body Spray

Produkt 3

ist ein Rätselbuch und besonders im Sommer zum Beispiel während der Fahrt in den Urlaub, rätselt man ja sehr gerne, um sich die Zeit zu vertreiben. Ich finde es eine sehr süße Idee, seht es euch unbedingt an: Rätselbuch

Produkt 4

Ich habe selbst 2 dieser Bücher und finde, es ist mal eine Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst lese und für knappe 4 € kann man auf jeden Fall nichts falsch machen! Link: Buch

Produkt 5

Violetta Porzellan Kaffeebecher Tasse im Geschenkkarton

Eine Tasse kann man ja immer gebrauchen und für gute 8 € finde ich den Preis zwar ein bisschen teuer aber immer noch okay 🙂 Schaut es euch an, falls sie euch auch gefallen sollte: Tasse


Erstmal sind es nur 5 Produkte und ich habe versucht aus vielen Kategorien etwas auszusuchen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir in die Kommentare schreibt, wie ihr zu Fanartikeln steht und was euch von den 5 Produkten am meisten gefallen hat 🙂

Außerdem wollte ich noch fragen, ob ihr irgendwelche Wünsche zu Posts habt? Wieder mehr von Violetta, Lodo, Cande, Mechi? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Forever and Always ❤

Kathi